Urlaubstage Rechner

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Wieviel Tage bleiben mir für die schönste Zeit des Jahres?

Mit dem Urlaubstage Rechner wissen Sie ganz genau, wie lange Sie frei haben


Wenn jemand gerne reist, so kann er etwas erzählen. Was der deutsche Dichter Matthias Claudius schon im 19. Jahrhundert wusste, gilt auch heute noch. Vorausgesetzt, der Reisende hat genug Zeit, seine Eindrücke im Urlaub zu sammeln. Unser Urlaubstage Rechner zeigt Ihnen, wie viele Tage Sie mit süßem Nichtstun genießen können. Rechnen Sie es gleich einmal aus.

In jedem Jahr gibt es die spannende Frage: Was fange ich mit meinen Urlaubstagen an? Wo geht die Reise hin, und wo kann ich mit möglichst wenigen Urlaubstagen möglichst lange frei haben? Sogenannte Brückentage sind die Lieblinge aller Arbeitnehmer und wahrscheinlich die schwarzen Schafe bei den Chefs. Dennoch sollten Sie als Arbeitnehmer diese Tage mit in Ihre Urlaubsplanung einbeziehen, denn damit holen Sie das Maximum aus Ihren Urlaubstagen heraus.

 

Wie ist der Urlaub eigentlich geregelt?

Der Gesetzgeber hat es im Bundesurlaubsgesetz (BurlG) genau geregelt: Jedem Arbeitnehmer stehen mindestens 24 Tage Urlaub pro Jahr zu. Allerdings geht das Gesetz dabei von einer Sechs-Tage-Woche aus. (Quelle: www.reisedeals.com) Weil aber die meisten nur fünf Tage arbeiten, ist der Urlaub dadurch anteilig geringer. Wenn Sie also nur fünf Tage in der Woche arbeiten, steht Ihnen per Gesetz ein Mindestanspruch von 20 Tagen Urlaub zu. Natürlich sind Abweichungen nach oben möglich. Sie ergeben sich aus Ihrem Arbeitsvertrag und nicht zuletzt aus Ihrem Verhandlungsgeschick.


Darf ich mehrere Wochen am Stück in Urlaub?

Laut Arbeitsrecht haben Sie den Anspruch auf 12 Tage Urlaub am Stück (ausgehend von der sechs-Tage-Woche). Das sind also maximal zwei Wochen frei am Stück. Aber auch hier gilt: Absprachen mit dem Chef sind immer möglich. Orientieren Sie sich am besten daran, wie es mit dem Urlaub in Ihrer Firma gehandhabt wird. Sprechen Sie sich mit den Kollegen ab, planen Sie rechtzeitig. Dann sollte auch ein längerer Urlaub kein Problem sein.


Wenn der Chef den Urlaub nicht genehmigt

Böse Stolperfalle: Sie dürfen als Arbeitnehmer nicht einfach in den Urlaub fahren, wenn Ihr Chef den Urlaub nicht genehmigt hat. Dazu braucht er zwar stichhaltige Gründe, aber den abgelehnten Urlaub einfach zu ignorieren, kann böse Folgen für Sie als Arbeitnehmer haben:

– Abmahnung
– möglicherweise fristlose Kündigung

Auch bereits genehmigter Urlaub kann vom Chef widerrufen werden, wenn beide Seiten sich darüber einig sind. Einfach so darf der Vorgesetzte einmal genehmigten Urlaub nicht mehr streichen. Dazu braucht er wirklich gute Gründe. Einer könnte sein, dass so viele Mitarbeiter ausgefallen sind, dass das Unternehmen gefährdet ist. Übrigens gilt das auch, wenn Sie bereits am Strand liegen. Dann muss Ihr Chef allerdings die anfallenden Kosten übernehmen.


Resturlaub ins nächste Jahr mitnehmen?

Was passiert, wenn Sie in einem Arbeitsjahr Ihren Urlaub nicht ganz aufgebraucht haben? Dürfen die restlichen Tage dann mit ins folgende Jahr genommen werden?

Beachten Sie folgende Dinge

Arbeitgeber informieren

Sie müssen Ihrem Chef Bescheid sagen, dass noch Restguthaben auf Ihrem Urlaubskonto ist und Sie diesen Urlaub im kommenden Jahr abbauen möchten. Andernfalls kann der Anspruch verfallen. Einzelheiten stehen im Arbeitsvertrag.

Ausnahme für neue Mitarbeiter

Wenn Sie bis zum 31. Dezember noch keine sechs Monate in Ihrer Firma arbeiten und wegen der Probezeit noch nicht alle Urlaubstage nehmen konnten, dann dürfen Sie die aufgelaufenen Urlaubstage bis Ende des darauffolgenden Jahres nehmen.

Anspruch verfällt bei Krankheit nicht

Wenn es in Ihrem Arbeitsvertrag so geregelt ist, dass Sie Resturlaubstage bis März des folgenden Jahres mitnehmen dürfen, verfällt dieser Anspruch nicht, wenn Sie in den ersten drei Monaten des Jahres krank waren. Dann dürfen Sie den Resturlaub auch später noch aufbrauchen.

Urlaub in der Probezeit – geht das?

Na klar. Zwar heißt es immer wieder, dass Arbeitnehmer in der Probezeit keinen Anspruch auf Urlaub haben, das stimmt aber nicht. Zwar wird der volle Anspruch auf Urlaub erst nach sechs Monaten wirksam, aber Sie haben schon das Recht auf den anteiligen Urlaub. Das ist ein Zwölftel des Jahresurlaubs pro Monat, den Sie bereits im Unternehmen sind. Bei 24 Tagen Anspruch sind das also zwei Tage pro Monat.


Chef lehnt Urlaubsantrag ab – darf er das?

Ja, das darf er. Dann nämlich, wenn für das Unternehmen wichtige Zeiten anstehen (Weihnachtsgeschäft etc.) kann eine Urlaubssperre verhängt werden. Ebenfalls, wenn bereits viele Kollegen ihren Urlaub eingereicht haben. Dann kann natürlich nicht einer halben Abteilung gleichzeitig Urlaub genehmigt werden. Deshalb: Früh planen!


Haben Eltern von schulpflichtigen Kindern mehr Rechte?

Das hört man häufig: Eltern müssen ja schließlich ihren Urlaub in die Ferienzeiten legen. Das ist jedoch so nicht ganz richtig: Für das Gesetz spielt das nämlich keine Rolle. Auch Eltern sind „ganz normale“ Arbeitnehmer. Trotzdem darf der Chef natürlich die Urlaubsplanung von Eltern bevorzugt behandeln, sofern das die Situation in der Firma zulässt. Einen Anspruch darauf können Eltern aber nicht geltend machen.

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